Archiv für September 2010


Brotklompen auf dem Butterweg

18. September 2010 - 12:17 Uhr

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Diepenheim – GrensWerte

18. September 2010 - 11:28 Uhr

Diepenheim, 14.09.2010

Bei heftigem Dauerregen brechen wir erneut in die Niederlande in die kleine Gemeinde Diepenheim auf. Vor Ort begrüßt uns zwar eine sehr gepflegte und sichtbar von Kunst geprägte Gemeinde. Das Wetter meint es jedoch nicht gut mit uns. Immer noch ist es regnerisch und ein scharfer Wind fegt die Straßen menschenleer. Da wir in Diepenheim keinen vorher festgelegten Ort für unsere Intervention haben, fahren wir eine ganze Weile durch die Ortschaft – auf der Suche nach einem halbwegs belebten Ort.

Fehlanzeige. Kaum jemand ist auf der Straße, nur hier und da hat ein Hund seinen Menschen auf die Straße gezogen, der nun schnellen Schrittes mit hoch gezogener Kapuze den unumgänglichen Gassi-Gang verrichtet. Auch der zentrale Platz steht nur voller Pfützen. Wir stellen fest: Niemand da, dem man ein Butterbrot anbieten könnte.

Nach erster Ratlosigkeit kommen wir zu dem Entschluss, dass die Abendbrotforschung heute aufsuchend tätig werden muss. Wir fahren weiter durch den Ort auf der Suche nach Menschen, vorbei an den vielen hübsch geputzten Einfamilienhäusern. Durch die großzügigen, gardinenfreien holländischen Fenster sieht man einige Familie bei Abendbrotvorbereitungen – es wird geschnippelt und gekocht.

Unsere Brote bleiben heute dagegen eingepackt. Aber Plan B sagt: wir bringen unsere Brotbrotboxen direkt zu den Holländern. Wie ehemals der Milchmann fahren wir unsere „boterham trommeltjes“ aus. Gut, dass wir sie vorher mit niederländischer Gebrauchsanweisung versehen haben. Nicht flächendeckend doch hier und dort setzen wir unsere Feldforschungsbox vor den Haustüren der Diepenheimer aus. Manch einer schaut erstaunt aus dem Fenster und belächelt das eigenwillige deutsche Wohnwagengespann nebst Lieferservice.

Nach der feuchten Verteilaktion fahren die Abendbrotforscher nach Deutschland zurück, gespannt welcher Resonanz demnächst aus Diepenheim kommt…

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Bad Bentheim – GrensWerte

18. September 2010 - 11:27 Uhr

Bad Bentheim, 13.09.2010

Wir sind wieder auf die deutsche Seite der Grenzregion zurückgekehrt. Auch im niedersächsischen Bad Bentheim lässt sich die Abendbrotforschung auf dem zentralen Platz vor dem Rathaus mit ihrer mobilen Einheit für die Abendstunden nieder. Pünktlich um 18 Uhr sind wir fertig mit dem Aufbau und erwarten Brote schmierend unsere potentiellen Gäste.

Um uns herum schlendern vorwiegend ältere Urlauber über den Platz – unter ihnen viele Holländer. Ihr Ziel ist zumeist das zentral am Platz gelegene Hotel Grossfeld. Uns kommen oft holländische Satzfetzen zu Ohren, aus denen hervorgeht, dass die erstaunten Flaneure versuchen unsere Mobilaufschrift zu enträtseln. Aber nur wenige folgen ihrer Neugier nachfragend  und lassen sich dann von uns kurz in Gespräche verwickeln.

Nachdem er uns wohl eine ganze Weile von seinem Arbeitszimmerfenster aus dem Rathaus beobachtet hat, macht auch der Bürgermeister von Bad Bentheim, Herr Dr. Volker Pannen, auf dem Nachhauseweg mit dem für die hiesige Region obligatorischen Fahrrad vor unserem Mobil halt. „Das sieht ja putzig aus! Was hat es denn damit auf sich?“ Wir klären ihn auf und bitten auch gleich um Teilnahme, indem wir ihm unsere Butterbrotbox in die Hand drücken.

Ansonsten sind es vor allem die Jugendlichen von Bad Bentheim, die keine Scheu zeigen. Lange sind wir von einer ganzen Gruppe umringt, die neugierig nachfragt und bereitwillig erzählt. Wir sitzen mit ihnen zusammen und tauschen unsere Brote gegen ihre Erzählungen. Einige notieren eifrig, was ihnen zu ihren individuellen Abendbroten einfällt. Ein gemeinsames Abendbrot im Kreis der Familie findet für sie allerdings nur noch in Ausnahmen statt (s. „Abendbrotnotizen“). Wir sind auf jeden Fall gespannt, wieviele von den versprochenen Abendbrotfotos tatsächlich bei uns landen!

Nach den Jugendlichen folgt eine Gruppe von Kindern – in Ermangelung anderer Attraktionen sehr an unserem Mobil interessiert. Und äußerst hungrig. Mit dem Dunkelwerden geht für uns ein sehr lebendiger Abendbrot-Abend zu Ende.

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Abendbrotkommentare aus Dinxperlo, Coevorden und Bad Bentheim

18. September 2010 - 11:26 Uhr

„Einmal war ich hier in der Gegend zum Abendbrot eingeladen. Dort habe ich ein merkwürdiges Teeritual kennengelernt: Mit einem Teebeutel wurde eine Tasse Tee aufgegossen, dann eine zweite, eine dritte und weitere. Schließlich wurde dieser Teebeutel in die Kanne gehängt und nochmals aufgegossen… Das sind sparsame Menschen hier.“

„Wir sind eine gemischte Familie hier in Dinxperlo: deutsch-holländisch. Das klassische, deutsche Abendbrot spielt bei uns eine große Rolle. Es gibt Brot und verschiedene Beläge. Von der holländischen Familie haben wir das Milchtrinken übernommen. Die Niederländer trinken die Milch ja mittags zu den Brötchen. Bei uns darf sie abends zum Brot nicht fehlen. Manchmal essen wir aber abends auch warm, wie es üblich ist hier.“

„Das deutsche dunkle Brot ist uns zu hart und zu trocken. Wir mögen das Brot gerne weicher.“

„Hier (im Abendbrotmobil) riecht es wie früher bei meiner Großmutter zum Abendbrot – nach gutem deutschen Sauerteigbrot.“

„Wir haben eine ganze Zeit in den Niederlanden gelebt und unsere Essgewohnheiten den holländischen angepasst. Mittags gab es also „broodje“. Nun leben wir wieder auf der deutschen Seite der Grenze und essen abends kalt. Das hat aber auch damit zu tun, dass wir nun Kinder und einen klarer strukturierten Tag haben. Mittags koche ich für die Kinder, abends essen wir alle gemeinsam Abendbrot.“

„Hier in Dinxperlo gibt es noch die PAPKLOK, die um 21 Uhr läutenden Kirchenglocken. Früher war dies das Zeichen für die Bauern, nach Hause zu kommen, um den PAP zu essen. Pap ist ein Brei aus Grießmehl oder Haferflocken. Danach war der Arbeitstag beendet und man ging zu Bett. Heute isst kaum jemand mehr abends Pap. Aber die Papklok läutet hier immer noch um 21 Uhr.“

„Mein Vater lebt hier in den Niederlanden in einem Altersheim. Dort können die Bewohner wählen, wann sie ihre warme Mahlzeit einnehmen wollen – ob mittags oder abends. Die meisten essen zu Mittag warm, obwohl sie das früher traditionell nicht gemacht haben.“

„Ich komme zu spät nach Hause, um Abendbrot zu essen.“

„Ich habe eine deutsche Mutter – von daher kenne ich das deutsche Abendbrot. Hier essen ja sonst alle abends warm. Ich mag deutsches Essen sehr – besonders Eisbein und Haxe. In Deutschland schmeckt mir auch die Wurst besser. Mett ist besonders gut, das gibt es hier in Holland nicht. Aber das deutsche Brot mag ich nicht. Das ist mir zu hart. Da bin ich einfach das weiche holländische Brot gewöhnt.“

„Ja, natürlich essen wir  Abendbrot. Aber mittags. Naja, Mittagsbrot müsste es dann wohl heißen… Dazu gibt es immer ein Glas Milch. Abends wird natürlich warm gegessen.“

„Danke für das leckere Abendbrot. Das Brot war allerdings ein bisschen fest.“

„Früher haben wir abends warm gegessen. Seit ich in Rente bin, hat sich das verändert. Nun kochen wir mittags und essen abends Brot. Jetzt haben wir einfach viel mehr Zeit, um in Ruhe mittags zu kochen. Außerdem finde ich es so viel gesünder. Das warme Essen am Abend ist mir oft zu schwer gewesen.“

„Wir essen abends nicht zusammen. Bei uns macht sich jeder irgendwas zu essen, je nachdem wann die Familienmitglieder nach Hause kommen.“

„Früher, als ich klein war, gab es ganz feste Abendbrotzeiten. Wenn meine Oma dabei war, wurde vor dem Essen gebetet. Heute gibt es keine festen Zeiten mehr. Wir essen auch kaum mehr zusammen.“

„Ich erinnere mich an das Abendessen bei meiner holländischen Großmutter. Da gab es vor dreißig Jahren abends schon immer warmes Essen. Besonders toll fand ich das Apfelmus, dass es zu fast jeder Mahlzeit direkt mit auf den Teller gab. Und Silberzwiebeln durften auch als Beilage nicht fehlen. Diese süß-saure Mischung fand ich sehr lecker.“

„Mein Lieblingsabendessen ist Brot mit Tomate. Wurst aus Schwein darf ich nicht essen.“

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Coevorden – GrensWerte

18. September 2010 - 11:25 Uhr

Coevorden, 11.09.2010

Nach der Auftaktveranstaltung in Dinxperlo machen wir heute unseren ersten Ausflug über die niederländische Grenze. Ein weitläufiger Marktplatz und mildes Spätsommerwetter laden die Abendbrotforscher zum Verweilen mitten im Zentrum von Coevorden ein. Um 17.30 Uhr fahren wir mit unserem mobilen Abendbrotimbiss auf dem Marktplatz der beschaulichen Grenzstadt ein – neugierig beäugt von den Gästen der umliegenden Kneipen und Eiscafés.

Die Abendbrotforschung wird zum Bühnenstück: wir mitten auf dem Platz, das amüsierte Publikum in den gastronomischen Besucherrängen um uns herum. Wir bauen in der Abendsonne auf, richten unser Mobil ein und schmieren Brote  – mit deutschem Sauerteigbrot und verschiedenen Belägen. Rechts und links flitzen die radelnden Holländer vorbei – alleine, zu zweit und in größeren Gruppen – ganz Coevorden scheint sich auf’s Rad geschwungen zu haben. Erstaunte Blicke, hier und dort ein Lachen, verstohlenes Getuschel – aber man radelt weiter.

Nur vereinzelt trauen sich die Coevordener an unsere Brot-Ausgabelucke heran. Es sind vor allem die Gäste aus den umliegenden Lokalen, die sich aus Neugier und nach einer ganzen Weile des Beobachtens und Mutmaßens zu uns trauen, um zu fragen, was es mit unserer Aktion auf sich hat. So bringen wir doch noch Häppchen unter die Leute und kommen über deutsche und niederländische Abendbrotgewohnheiten ins Gespräch (Details dazu unter „Abendbrotnotizen“).

Was wir wiederholt zu hören bekommen: das deutsche Brot ist den Holländern zu trocken, zu hart! Unsere geschmierten Häppchen kommen zwar gut an – besonders die importierte „ahle Worscht“ – aber auch hier heißt es auf Nachfragen: „Ja, das war lecker, aber das Brot war schon ein bisschen fest. Wir sind weicheres Brot gewöhnt.“ Nun gut.

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Dinxperlo – GrensWerte

18. September 2010 - 11:25 Uhr

Dinxperlo, 10.09.2010

Kunstkirmes in Dinxperlo, einer kleinen niederländischen Gemeinde, die zu Aalten gehört und sich unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze befindet. FELDFORSCHUNG ABENBROT findet sich dort um die Mittagszeit mit einigen weiteren Wohnwägen und mobilen Kunsteinheiten aus Deutschland und den Niederlanden ein. Unmittelbar angrenzend an den gerade stattfinden Dinxperloer Wochenmarkt sammeln sich die Künstlermobile zu einer platzfüllenden Wagenburg an. Mit der Kunstkirmes startet GrensWerte sein Passagen-Projekt, das die mobilen Kunsteinheiten auf unterschiedliche Reisen rechts und links der deutsch-niederländischen Grenze schickt. Für uns ist Dinxperlo der Start einer kleinen fortführenden Forschungsetappe, die uns in den nächsten Tagen in zwei weitere niederländische und eine deutsche Gemeinde schicken wird.

Pünktlich zur Abendbrotzeit klappen wir die Ausgabelucke unseres Abendbrotimbisses auf. Doch leider regnet es nicht nur auf unsere Abendbrote – die gesamte Veranstaltung wird nicht mit bestem Wetter belohnt. Was mittags noch freundlich aussah, wandelt sich gen Nachmittag zum Dauerregen. Nach der offiziellen Eröffnung sind Regenschirme gefragt und der Verweilwille seitens des Publikums ist verständlicherweise gering.

Doch einige dem Regen trotzende Gäste und Mitwirkende ziehen neugierig von Wohnwagen zu Wohnwagen. Wir haben gut zu tun und schmieren Brote, erläutern unser Projekt, sammeln Geschichten und verteilen Butterbrotboxen. Unsere Besucher sind ausgewogen sowohl niederländischer wie deutscher Herkunft. Viele Familien, die direkt an der Grenze wohnen, berichten von ihren Abendbrotgewohnheiten (Details dazu unter „Abendbrotnotizen“).

Die Grenze bleibt auch in der unmittelbaren Grenzregion spürbar – die Niederländer erzählen fast ohne Ausnahme von warmen Abendmahlzeiten, mittags gibt es traditionell belegte Brötchen und Milch. (Vom holländischen Mittagsklassiker konnten wir beim Mitwirkenden-Imbiss kosten: süße, weiche Brötchen mit Wurst und Käse belegt. Für deutsche Brotesser eher ungewohnt.) Ein Gemeinsames beidseitig der Grenzen wird im Laufe des Abends jedoch deutlich: mit dem Eintritt in das Rentenalter verändern sich häufig die Essgewohnheiten. Man nimmt sich nun hier wie dort mittags die Zeit zum Kochen und isst abends kalt.

Kalt sind am Abend auch unsere Füße. Zufrieden mit dem Verlauf des Abends sind wir trotzdem.

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GrensWerte

3. September 2010 - 09:27 Uhr

KUNSTKERMIS

Einladung für die festliche Eröffnung von GrensWerte
10. September 2010 ab 15 Uhr auf dem Kirchplatz, Markt 2, in Dinxperlo. Offizieller Eröffnungsakt um 17.30 Uhr

…Hereinspaziert: Seien Sie dabei, wenn Kunstmobile und mobile Kunst den Kirchplatz in Dinxperlo einen Tag lang in eine Kunstkirmes verwandeln. Sehen Sie bis spät in den Abend, wie Kunst bewegt und wie sie bewegt wird. Erforschen Sie das Abendbrot des Tischnachbarn, tanzen Sie zu projizierter Livemusik und genießen Sie das unkontrollierte Leben.

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Uitnodiging voor de feestelijke opening van GrensWerte
10 september 2010 vanaf 15.00 uur op het kerkplein, Markt 2, in Dinxperlo. Officiële openingshandeling om 17.30 uur

Kom naar de kunstkermis op het kerkplein in Dinxperlo, waar kunstmobielen en mobiele kunst zich presenteren. Ervaar tijdens het middag en avondprogramma hoe kunst beweegt en hoe kunst in beweging gebracht wordt: onderzoek het ‘ Avondbrood’ in de buitenlucht, dans op geprojecteerde live muziek en geniet van het ongecontroleerde leven….

http://www.grenswerte.eu/

FELDFORSCHUNG ABENDBROT

Mit der 2009 begonnenen ABENDBROTFORSCHUNG setzen wir in diesem Jahr bei GrensWerte unser Projekt mit Interesse an Essens-, Küchen- und Alltagskultur fort.

Das Abendbrot ist in unseren Augen, in Bezug zur  täglichen Speisenfolge, eine herausgehobene Mahlzeit, da es eine deutsche Besonderheit darstellt, die Schnittstelle zwischen Arbeit und Freizeit markiert und nicht zuletzt auch aus ästhetisch-formaler Perspektive reizvoll ist.

Die Untersuchung der Abendbrotkultur ist somit eine vertiefende Hinwendung zu einem Gegenstand – dem Brot und seinen Begleitern – der in unserer Arbeit immer wieder eine Rolle spielt. Eine künst­lerische Forschung, die deutsche Brot- und Abendbrotkultur regionalspezifisch in den Blick nimmt, ist ein Fortschreiben unserer Leidenschaft für Speisenzubereitung auf der einen und alltagskulturelle sowie kommunikative Phänomene auf der anderen Seite.

Nun wenden wir unseren Blick ins deutsch-niederländische Grenzgebiet. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen dabei Fragen nach unterschiedlichen Ritualen, Gewohnheiten, Vorlieben und Veränderungen rund um das alltägliche Abendbrot. Persönliche Präferenzen, Kindheitserinnerungen, re­gionale und familiäre Prägungen werden im deutsch-niederländischen Vergleich zu befragen, zu sammeln und künstlerisch zu bearbei­ten sein.

Mit einem zum Abendbrot-Imbiss umfunktionierten Wohnwagen setzen wir unsere Forschungsreise durch die EUREGIO fort. Der Abendbrotimbiss taucht Anfang September in Dinxperlo, Diepenheim, Coevorden und Bad Bentheim auf, um mittels schmackhafter Aktionen mit seinem Publikum ins Gespräch zu kommen.

In Dinxperlo startet die neue Etappe des künstlerischen Forschungsprojekts am 10. September 2010 zur Abendbrotzeit auf der „Kunstkirmes“. Hier werden am Abendbrotmobil Butterbrote gegen Abendbrot-Erfahrungen, Rezepte und Geschichten getauscht. Um den Gästen auf unkomplizierte Weise einen Beitrag zum ABENDBROTARCHIV zu ermöglichen, liegen am Mobil FELDFORSCHUNGS-BROTBOXEN zur Abholung bereit. Diese sollen zu Hause auf dem gedeckten Abendbrottisch platziert und fotografiert werden, um dann an das ABENDBROTARCHIV gesandt zu werden.

Termine und Orte

Fr, 10.9., Dinxperlo, Kirchplatz, 18-21 Uhr

Sa, 11.9., Coevorden, Marktplatz, 18-21 Uhr

Mo, 13.9., Bad Bentheim, Rathausplatz, 18-21 Uhr

Di, 14.9., Diepenheim, mobile Aktion, 18-21 Uhr

VELDONDERZOEK AVONDBROOD is op te vatten als mobiele keuken, als reizende snackbar, als artistiek onderzoeksinstituut en plaats van communicatie. Vervoermiddel voor de mobiele keuken is een speciaal daarvoor ingerichte caravan met een wisselend aanbod aan avondbrood en een archief voor avondbroodcultuur aan boord. Het „avondbroodmobiel“ zoekt openbare straten en pleinen op om deze tijdelijk in bezit te nemen en daar een „privé“-uitvoering te spelen via het aanbieden van avondbrood. Door gezamenlijk te eten komen de kunstenaars met het publiek in dialoog. Zij verzamelen en archiveren verhalen, herinneringen en foto`s rond het verschijnsel avondbrood, wisselen recepten uit en laten zich verder uitnodigen voor avondbroodmaaltijden bij de mensen thuis.

FELDFORSCHUNG ABENDBROT ist Bestandteil des Projektes GrensWerte.

GrensWerte ist ein Kooperationsprojekt von Münsterland e.V., Kunst & Cultuur Overijssel und EUREGIO. Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Wirtschaftsministerien der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und der Provinzen Overijssel und Gelderland kofinanziert.

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