Archiv für Februar 2011


BROTENDE O-Töne

28. Februar 2011 - 16:35 Uhr

Erste O-Töne zum Brotende.

Hans Ast schickte uns diese beiden O-Töne:

großmutti sagt brotende auf berndeutsch 10.02.10

tante eva sagt brotende auf wienerisch 15.02.10

Von M.L. wurden wir freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass der Knust fast Kunst sei. Wir haben recherchiert und festgestellt, dass es sich tatsächlich so verhält.
Im Folgenden der Nachweis in bildhafter Form aufgebracht mit Etikettenschrift auf Wachstischdecke.

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ABENDBROTMUSEUM – Teil 2

5. Februar 2011 - 16:44 Uhr

Das Abendbrotmuseum versammelt Gegenstände und Fotografien von Dingen, an denen Abendbroterinnerungen haften. Erinnerungen an den gedeckten Tisch aus Kindertagen, an Abendbrote bei den Großeltern, Picknickbrot-Situationen, WG-Abendessen oder Abendbrote aus der jüngsten Vergangenheit – mit den eigenen Kindern, dem Partner, Freunden oder alleine.

Gibt es noch das Lieblingsbrettchen? Welcher Gegenstand hat sich herübergerettet aus der Zeit, als sich noch alle Familienmitglieder pünktlich um 18 Uhr um den gedeckten Tisch versammelt haben. Oder welches Messer, welchen Teller oder Salzstreuer benutzt man heute am liebsten?

OVOMALTINE-ZUCKERSTREUER

Diese Versüßungshilfe haben die Abendbrotforscher als Andenken von einer Alm aus der Schweiz mitgebracht. Dort stand dieser formschöne Streuer jeden Tag auf unserem Pensionstisch. Als wir unsere Gastwirtin bei der Abreise fragten, wo wir so ein hübsches Utensil herbekommen könnten, hat sie uns das begehrte Objekt kurzerhand geschenkt. Sicherlich mag man bei einem Zuckerstreuer eher an den Frühstückstisch denken, da in unserer Kindheit aber auch oft Tee zum Abendbrot getrunken wurde (und zum Schweizer Nachtmahl „Café complet“ natürlich Kaffee gehört) ist dieser Ovomaltine-Artikel selbstredend ein nötiges Abendbrot-Utensil!“

SCHÄLCHEN-SET

Seit unserer Hochzeit, die schon weit vor unseren Tagen als Abendbrotforscher liegt, dürfen wir dieses Schälchen-Set mit dazugehörigem Tablett unser Eigen nennen. Ein Freund – stetiger Quell schöner, gestriger Geschenke für Küche oder Bücherregal – hat uns dieses Prachtexemplar der Servierkunst vermacht. Seitdem benutzen wir die Schälchen für allerlei Gürkchen-Kleinkram und freuen uns stets an den kleinen Stillleben, die nach dem Verzehr des Inhalts zum Vorschein kommen.“

EIERSCHNEIDER

Dieser Eierschneider ist eine neue, eher zufällige Errungenschaft. Erstanden haben wir ihn in Frankfurt bei einer kleinen Flohmarkt-Aktion des Cafés im Kunstverein, das an diesem Tag schloss und Teile seines Kücheninventars veräußerte. Praktisch ist die Zwei-in-eins-Funktion dieses handlichen Küchengeräts: es kann Eier vierteln aber auch die bekannten Scheibchen schneiden.

MOZZARELLA-SCHNEIDER

Diesen Mozzarella-Schneider haben wir irrtümlich für einen etwas großgeratenen Eierschneider gehalten, wurden aber flugs eines Besseren belehrt. Er stammt aus derselben Quelle wir der oben genannte Schneider. Bisher kamen wir beim Mozzarellazerlegen immer gut mit einem Messer aus. Auf seine Funktionalität wird er nun zu prüfen sein.

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