Auf der Suche nach dem Schweizer Nachtessen Café complet: Freitag, 10. August 2012, 19.30 Uhr, zu Gast bei Danielle und Christian

Freitag, 10. August 2012, 19.30 Uhr, zu Gast bei Danielle und Christian

Nach Danielles ungemein spontaner und freundlicher Einladung packen wir, nachdem wir unsere Abendbrotsituation an der Straßenecke aufgelöst haben, unser Gastgeschenk ein – im Weckglas eingelegter „Handkäs“ – und fahren mit der Tram nach Kleinbasel. Mit Säugling auf dem Arm und Linus, dem bald dreijährigem Sohn, an der Seite begrüßt Danielle uns zu einem „einfachen und improvisierten“ Nachtessen am bereits gedeckten Tisch.

Als Christian, ihr Mann, wenige Minuten später von der Arbeit eintrifft, essen wir gemeinsam zu Abend. Wir bekommen (natürlich!) Kaffee und kosten von der leckeren Konfi von Danielles Mutter – Johannisbeer-Marmelade mit ganzen Früchten – sehr lecker! Danielle berichtet, dass in ihrem Bekanntenkreis eigentlich mehr Leute kalt zum Abend essen als warm und dass eine besondere Kindheitserinnerung  „Fotzelschnitten“ (schweizerisch für „Arme Ritter“) und „Griesmus mit Früchten“ als Nachtessen sei. „Wärt ihr letzte Woche zu Gast gewesen, dann hätte ich ein bisschen mehr Vorbereitungszeit gehabt und hätte wohl eine dieser Speisen zubereitet.“ Wir freuen uns aber auch über dieses Nachtessen mitten im Alltagsleben, sprechen über deutsche und schweizer Besonderheiten in Politik und Leben und schauen Linus beim Holzeisenbahnbau zu. Danielle erzählt uns außerdem, wie sie das Bircher Müsli gerne mag und dass schon ihre Mutter es in dieser schlichten Weise angerührt habe: Flocken in Milch einweichen, etwas Joghurt und Beeren dazu – fertig. Besonders freut uns, dass unser kulinarisches Gastgeschenk gut ankommt. Christian ist ganz begeistert von dem ungewöhnlichen Käse, „der gar nicht wie ein Käse aussieht.“ Nach dem Essen verlassen wir die sympathische Familie, da es Zeit wird, die Kinder zu Bett zu bringen.

Wir danken Danielle und Christian für die nette Einladung und unkomplizierte Gastfreundschaft und sind beeindruckt, wie entspannt sie sich gleichzeitig völlig fremden Gästen und ihren kleinen Kindern gewidmet haben.

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