Auf der Suche nach dem Schweizer Nachtessen Café complet: Samstag, 11. August, 20 Uhr, Privat zu Gast

Samstag, 11. August, 20 Uhr,  Privat zu Gast im Wirtshaus Lallekönig

Nachdem wir die Abendbrotstation am Wettsteinplatz abgebaut haben, packen wir erneut unser Gastgeschenk, den hessischen Handkäs, ein und laufen zum Lallekönig, der unweit unseres Domizils, dem Kleinen Markgräflerhof, liegt. Hier werden wir von Barbara, der Wirtsfrau, begrüßt, die auf den einzigen eingedeckten Tisch im Lokal verweist. „Wir haben da was vorbereitet.“ Kaffeetassen stehen neben den Tellern bereit, die gleich darauf mit schwarzem Kaffee und warmer Milch gefüllt werden. Der Kaffee ist nicht zu stark und sehr lecker. Kurz darauf folgen die Gschwellti – Barbaras Kindheitserinnerung – unter einer Serviette zum Warmhalten verborgen. Dazu serviert sie uns einen Teller mit Butter umringt von zweierlei Hartkäse. Das schlichte Essen schmeckt uns äußerst gut, gegen die Menge können wir allerdings nicht ganz anessen. Barbara erläutert uns, das der Begriff „Gschwellti“ von „geschwellt“ = „gekocht“ kommt. Geschwellt werden aber keine Nudeln, geschwellt werden nur Kartoffeln, erklärt sie auf unsere Nachfrage. Die Kinderspeise ihrer eigenen Kinder sei Griespudding mit Apfelmus gewesen, dass habe es abends häufig gegeben. Mit einer Süßspeise abgerundet wird auch unser Nachtessen: wir bekommen eine lauwarme, köstliche Apfel-Aprikosen-Wähe. Sehr fein – wobei wir nach den mächtigen Gschwellti ziemlich kämpfen müssen. Zum Abschluss kosten wir von einer der vielen Basler Biersorten auf die Barbaras Wirtschaft spezialisiert ist.

Wir danken Barbara für die großzügige private Einladung in ihr Lokal, die sie neben dem normalen Gasthausbetrieb gehändelt hat. Die Verpflegung war ganz hervorragenden und ein bisschen „wie bei Muttern“!

 

Kategorie: Allgemein, Café complet Kommentieren »


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