Archiv für März 2014


Massives Rumgeeier

5. März 2014 - 18:54 Uhr

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Ingke Günther & Jörg Wagner – Massives Rumgeeier
Vernissage: 14. März 2014, 20 Uhr
Einführung: Christian Kaufmann
Ausstellungsdauer: 14. März – 6. April 2014
Finissage: 5. April, 18 Uhr mit „Massivem Rumgeeier“
Öffnungszeiten: Sa 14 – 18 Uhr, So 11 – 18 Uhr

Das „EI“ setzen wir ins Zentrum unserer Ausstellung in Essenheim. Es ist eines der ältesten, grundlegendsten und besonders nahhaften Lebensmittel. Sowohl in der Küche, als auch auf dem Abendbrottisch oder in der Backstube:

Dem Ei kommt eine besondere Schlüssel- und zentrale Schüsselrolle zu.

Im Zusammenhang mit unseren Aktionen und Projekten, tritt das EI häufig als einer der „Hauptdarsteller“ auf. Zudem ist es eine hochästhetische, vom Huhn perfekt geformte plastische Figur, die in seinen unterschiedlichen Verarbeitungsformen zur künstlerisch-kulinarischen Auseinandersetzung herausfordert.
In Essenheim kommt dem EI eine Scharnierstellung zwischen zwei zentralen Projekten zu – es verbindet die FELDFORSCHUNG ABENDBROT mit dem kuchenplattenARCHIV. Beiden Projekten und insbesondere dem EI widmen sich Ausstellung, Aktion und Ausschnitte unserer Eierschneider- und Kuchenplatten-Sammlungen.
Im Ausstellungsverlauf findet die Aktion „Massives Rumgeeier: Eierbrote & Eierschecke“ statt. Hier zeigen sich kulinarische Metamorphosen rund um das EI. Eingeladen wird zu gemeinsamen Verzehr und Gespräch über Küchenkultur.

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Satte Kampagne

5. März 2014 - 18:49 Uhr

Die Feldforschung Abendbrot ist mit der „Satten Kampagne “ zu Gast bei:

Die Früchte von GrensWerte am 23.3.2014

http://www.grenswerte.eu/project/die_fruechte_von_grenswerte/de

2010 ist FELDFORSCHUNG ABENDBROT in der EUREGIO unterwegs gewesen, um Abend- brotgewohnheiten zu befragen. Eine der zentralen Erkenntnisse dieser Reise:
Die ausgeprägten Graubrotferne der Niederländer. Krosse Krusten gingen gar nicht!

Dieser Tatsache möchten die Abendbrotforscher entgegenwirken und mit einer satten Kampagne zur notwendigen Infiltration der Niederlande mit dunklem Brot aufrufen. Im März 2014 beginnt die Aktion für das Sauerteiggebackene mit einer temporären Backstube, die am laufenden Band Schmackhaftes und Wohlduftendes produziert. Alle Gäste werden dazu überredet und angestachelt, die Kunde von gutem, dunklem Brot über die Grenzen zu tragen. Entsprechendes Agitationsmaterial wird bereitgestellt.
Den Gästen auf den Mund geschaut:

„Früher waren wir häufiger bei meiner Tante Angela. Meine Eltern mochten das nicht so gerne, weil sie etwas unordentlich war. Was es bei ihr aber immer gab: Pumpernickel mit Butter und Zucker.“

„Wenn ich zwei Wochen im Urlaub war, freue ich mich auf nichts mehr als auf das gute, deutsche Brot. In Griechenland gibt es ja auch Brot, das von außen dunkel aussieht. Dann schneidet man es auf, und es ist innen hell!“

„Wir kommen aus den Niederlanden und mögen dunkles Brot. Ja, da sind wir die Ausnahme! Ich weiß auch nicht, warum die Holländer so geschmacklos sind.“

„In Holland gibt es auch dunkles Brot, das hat aber keine Kruste und ist nur mir Sirup gefärbt.“

„Können wir das Brot hier kaufen?“

„Zwischen 17 und 19 Uhr sollten sie niemanden in den Niederlanden anrufen. Das ist eine heilige Zeit. Da wird abends gegessen. Es gibt zwar kein Abendbrot, sondern warmes Essen – das aber zu sehr festen Zeiten.“

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www.grenswerte.eu
www.abendbrotforschung.net

 

 

 

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